1. Warum ist organischer Dünger so wichtig?

Organischer Dünger ist sehr wichtig, weil er Nährstoffe liefert, die Pflanzen zum Wachsen benötigen. Er hilft zudem dabei, den pH-Wert des Bodens zu regulieren und lockert ihn auf. Organischer Dünger ist eine großartige Möglichkeit, um den eigenen Gartenboden fruchtbar zu halten und sorgt für ein gesundes Pflanzenwachstum ohne unnötige Schadstoffe.

2. Welchen Nutzen hat er für Deinen Garten?

Organischer Dünger ist nicht nur günstig und umweltfreundlich, sondern auch extrem nährstoffreich. Er hilft deinen Pflanzen, sich besser zu entwickeln und wächst auch selbst noch weiter. Zusätzlich bindet er Stickstoff in der Luft, was wiederum die Bodenqualität deutlich verbessert.

3. Wie kannst Du ihn selbst herstellen?

Organischer Dünger ist ein wunderbares Mittel, um Deinen Garten die Nährstoffe zu geben, die er braucht. Aber anstatt ihn im Laden zu kaufen, warum nicht versuchen, ihn selbst herzustellen? Hier sind ein paar Tipps, wie Du organischen Dünger selbst herstellen kannst.

1. Kompostieren: Kompost ist eine großartige Möglichkeit, um organisch zu düngen. Alles, was Du dafür tun musst, ist abgestorbene Pflanzenreste und andere organische Materialien in einen Behälter zu legen und es dort verrotten lassen. Sobald es fertig ist, kannst Du den Kompost auf Deinen Beeten verteilen und Deinem Garten die Nährstoffe geben, die er braucht.

2. Jauche: Jauche ist eine weitere großartige Möglichkeit für organisch zu düngende Gärten. Um Jauche herzustellen, benötigst Du nur etwas Wasser und organische Abfälle wie Gemüseabfälle, Blattlaub, aber auch Brennnesseln eigenen sicher hervorragend. Lasse alles in einem Behälter für etwa zwei Wochen stehen und rühre es jeden Tag um; anschließend kannst Du die Jauche auf Deinem Gemüsegarten verteilen. Achte jedoch darauf, die Jauche nicht direkt auf Deine Pflanzen zu spritzen, sondern den Boden damit zu benetzen. Bei Jauche gilt, weniger ist mehr.

3. Tiermist: Tiermist ist einer der besten natürlichen Düngemittel überhaupt. Hierbei musst Du natürlich die Fütterung Deiner Tiere beachten. Die Hinterlassenschaften von Hühnern, Enten, Gänsen oder auch Pferden, Kühen und Schweinen eignen sich perfekt. Kleiner Tipp: Wenn Du selber noch keine Hoftiere hast, dann frag doch vielleicht einen Nachbar der Pferde hat, ob Du Dir ein paar Schubkarren Pferdemist holen darfst.

4. Rezepte für die Herstellung von organischem Dünger

1. Kompostierung: Organischer Dünger kann ganz einfach selbst hergestellt werden, indem man Abfälle aus dem Garten und Haushalt kompostiert. Hierfür eignen sich beispielsweise Blattabfälle, Obst- und Gemüsereste, Grasschnitt sowie Kaffeesatz. Die Abfälle sollten dabei gleichmäßig verteilt und abwechselnd mit etwas Stroh oder Heu bedeckt werden, damit sie nicht austrocknen oder faulen. Regelmäßiges Umwälzen des Komposts beschleunigt den Verrottungsprozess. Nach etwa einem Jahr ist der Dünger fertig und kann im Garten ausgebracht werden.

2. Brennnesseljauche: Brennnesseln sind eine weitere natürliche Quelle für organischen Stickstoff und lassen sich daher ebenfalls gut zur Herstellung von Dünger verwenden. Hierfür eignen sich am besten frische Brennnesselblätter. Diese werden in einem Eimer mit 10 Litern Wasser vermischt und anschließend an einem warmen, sonnigen Ort für zwei bis drei Wochen stehen gelassen. Danach kann die Jauche mit einem Sieb abseihen und im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt werden, bevor sie auf das Beet aufgetragen wird.

3. Gesteinsmehl: Gesteinsmehl ist ein weiterer natürlicher Dünger, der reich an Mineralien ist und daher besonders gut für Obst- und Gemüsepflanzen geeignet ist. Es lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zerkleinertes Gestein in einem Mörser zermahlt. Anschließend muss das Mehl nur noch mit Wasser verdünnt (im Verhältnis 1:10) und auf die Beete aufgetragen werden.

3. Bokashi-Methode: Die Bokashi-Methode ist eine weitere Möglichkeit, um organischen Dünger selbst herzustellen. Hierfür eignet sich am besten ein Bokashi-Eimer in welchem Du Deine organischen ungekochten Küchenabfälle gibst und mit Gesteinsmehl und effektiven Mikroorganismen bestäubst. Das machst Du mehrere Tage, immer wenn Abfälle anfallen bis der Eimer voll ist. Sobald das der Fall ist, bleibt der Eimer einige Wochen ungeöffnet bei Zimmertemperatur stehen. Dabei entwickelt sich ein Saft, der sich im unteren Bereich des Eimers sammelt und regelmäßig mit einem Zapfhahn entnommen werden kann. Dieser Bokashi-Saft ist hoch konzentrierter organischer Dünger und kann dann mit Wasser im Verhältnis 1:10 verdünnt werden und dann auf Deinem Beet Verwendung finden. Wie das mit dem Bokashi_Eimer genau funktioniert findest Du hier – Bokashi Eimer Erfahrung

5. Fazit: Lohnt sich die Herstellung von organischem Dünger?

Abschließend lässt sich sagen, dass die Herstellung von organischem Dünger aus dem eigenen Garten durchaus lohnenswert ist. Nicht nur, weil man so selbstbestimmt über die Zusammensetzung des Düngers entscheiden kann, sondern auch, weil man so Geld spart, im Vergleich zu den Kosten für fertige Düngemittel. Allerdings sollte man bedenken, dass die Herstellung von organischem Dünger auch etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.